Nikolaus im Seniorenclub im Horst-Katzor-Haus gesichtet


Am Abend vor dem Nikolaustag wurde dieser im Seniorenclub des Horst-Katzor Hauses gesichtet. Der Seniorenclub gehört zum Ortsverein Ernestine, der sich zum Jahresbeginn dem Ortsverein Katernberg-Schonnebeck anschließt. Die Gäste wurden mit Kaffee und einem Kuchenbuffet begrüßt. Bei gedämpften Licht herrschte eine weihnachtlich gemütlich Atmosphäre. Der Akkordeonspieler Jürgen Flinkmann begleitete die Gesellschaft mit seinem Akkordeon.





Nachdem der leckere Kuchen verzehrt und der Kaffe ausgetrunken waren alle eingeladen, Weihnachtslieder zu singen. Fast alle sangen mit, sodass ein beeindruckender Chor die Adventszeit begrüßte. Weihnachtliche Stimmung kam auf und es wurde gemütlich. Alle Lieder wurden von dem Akkordeonspieler begleitet. Vielen Dank dafür.



Die Adventszeit ist eine besondere Zeit voller Erwartung und Licht. Vier Wochen lang begleiten uns Kerzen, die nach und nach entzündet werden und Wärme ins Dunkel bringen. Häuser und Straßen schmücken sich festlich, der Duft von Plätzchen und Tannenzweigen liegt in der Luft. Menschen halten inne, erzählen Geschichten, singen Lieder und freuen sich auf das große Fest. Advent bedeutet: sich vorbereiten, Hoffnung spüren und Gemeinschaft erleben. Jeder Tag trägt ein kleines Stück Vorfreude auf Weihnachten in sich.



Plötzlich wurde es dunkel und die Tür ging auf. Herein kam der Nikolaus in seinem Bischofsgewandt mit Stab und Mütze. Er platzierte sich so, dass jeder ein Foto machen konnte. Er wurde von einem Engel und einer Helferin begleitet. Er sprach von dem großen Einsatz der Helferinnen und dem Engagement, das es braucht, damit ein Seniorenclub funktioniert. Ludmilla, Ingrid und Gabi sind die helfenden Kräfte im Horst-Katzor-Haus. Udo wurde vom Nikolaus zwar nicht ausdrücklich erwähnt, aber auch er trägt dazu bei, dass die Arbeit getan wird. Ganz besonders sind die festlichen Tage, wie dieser Nikolaustag. Sie sind eine Herausforderung. Es muss für Dekoration gesorgt werden und das schmutzige Geschirr spült sich nicht von allein. Glücklicherweise wurde das Helferteam von Susanne unterstützt. Allen ein ganz herzlichen Dank. Ohne euch wären die schönen Stunden, die wir gemeinsam verbringen, nicht möglich.



Es gibt viele Geschichten und Legenden über den Nikolaus, hier ist eine zusammengefasste Version, bei der die künstliche Intelligenz, von der heute so oft gesprochen wird, geholfen hat:

Es war einmal vor vielen Hundert Jahren ein guter Mann namens Nikolaus. Er lebte in der Stadt Myra und war dort Bischof. Die Menschen mochten ihn sehr, denn er hatte ein großes Herz und half, wo er nur konnte. Besonders bekannt wurde er durch eine Tat, die bis heute erzählt wird: Ein armer Vater wusste nicht, wie er seine drei Töchter versorgen sollte. Ohne Mitgift hätten sie keine Zukunft gehabt. Da kam Nikolaus in der Nacht heimlich zum Haus und warf einen Beutel mit Gold durchs Fenster. So konnte die erste Tochter heiraten. In den nächsten Nächten tat er es wieder – bis alle drei gerettet waren. 
Die Leute staunten über seine Güte, und bald erzählte man überall von Wundern, die Nikolaus vollbracht haben soll: Er beruhigte Stürme auf See, schenkte hungrigen Menschen Korn und beschützte Kinder. So wurde er zum Freund der Armen und zum Helfer in der Not. 
Bis heute erinnern wir uns am 6. Dezember an diesen Mann, der still und ohne große Worte Gutes tat – und wir stellen unsere Schuhe vor die Tür, in der Hoffnung, dass auch uns ein kleines Geschenk an seine Güte erinnert.






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