Fotogruppe fotografiert den Flughafen Essen Mülheim
Leider war das Wetter an diesem Tag nicht besonders gut. Umso freundlicher wurden wir von unserer Begleitung von der Arbeitsgemeinschaft Flughafen und Ökologie Essen/Mülheim empfangen. Das Tor zu dem sonst verschlossenen Gelände öffnete sich für uns, sodass wir besondere Fotos machen konnten. Obwohl an diesem Nachmittag wegen des Wetters kein Flugbetrieb war, mussten wir strenge Regeln beachten. Das ist verständlich, denn das Gelände ist eine Verkehrsfläche, auch wenn gerade wenig los ist.
Zuerst gingen wir zum Oldtimer Junkers JU 52, auch „Tante JU“ genannt. Das Flugzeug ist heute nur noch ein Ausstellungsstück. Trotz leichtem Regen entstanden einige eindrucksvolle Bilder. Danach liefen wir an zwei älteren Passagierflugzeugen vorbei, die nicht mehr fliegen und als Übungsobjekte genutzt werden. Wir sahen auch einen intakten Hubschrauber und eine kleine Passagiermaschine. Beide waren tolle Fotomotive. Der Hubschrauber konnte wegen des nebligen und diesigen Wetters wohl nicht starten. Er wurde von einem Lkw abgeholt. Fachleute entfernten die Rotorblätter und luden die Maschine auf einen Tieflader.
Auch in den Tower durften wir einen Blick werfen, aber dort war das Fotografieren nicht erlaubt. Im Tower waren ein Fluglotse und eine weitere Person für die Verwaltung. Am Tower gab es einen Laufsteg, von dem man einen guten Überblick über das Flughafengelände hatte. Von dort konnten wir beobachten, wie der Hubschrauber verladen wurde, und das Gelände fotografieren.
Zum Schluss gingen wir in einen Hangar, in dem einige Flugzeuge überwintern. Andere Flugzeuge standen auf der Wiese vor dem Hangar. Obwohl das Licht schon schwach war und es dämmerte, entstanden einige schöne Aufnahmen. Auf dem Rückweg leuchteten die Rollbahnrandfeuer blau. So konnten wir sehen, wie die Flugzeuge bei Dunkelheit den Weg finden. Auch das Vorfeld des Flughafengebäudes war hell beleuchtet. Das war eine beeindruckende und fast mystische Szene.
Obwohl es nebelig und regnerisch war, blieben wir vor starkem Regen verschont. Die herbstliche Stimmung sorgte für einzigartige Bilder mit besonderem Charme. Der Besuch hat sich aus fotografischer Sicht sehr gelohnt. Einige besondere Aufnahmen wären ohne die freundliche Führung nicht möglich gewesen. Nach zweieinhalb Stunden waren wir erschöpft und hatten nasse Schuhe, aber wir freuten uns über die besonderen Fotos. Zum Abschluss machten wir ein Gruppenfoto.




















